Über uns

vereinbarkeit:

Ich bin Mutter von zwei Söhnen (2000 und 2009) und Lehrerin. Das Thema „Vereinbarkeit“ stellt sich mir jeden Tag wieder neu.

Sabrina:

Zwei Kinder (*2008 und *2011) und freischaffende Texterin. Ich arbeite SELBST und STÄNDIG – und das mit Kindern und einem Mann im Schichtdienst.

Noch mehr über uns erfahrt ihr in den „20 facts about us„.

Was soll das hier? 

Die Debatte um Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird häufig in den Medien geführt. Von Menschen, die selber keine Kinder haben. Oder einen Partner, der nicht erwerbstätig ist. Oder von denjenigen mit Kindermädchen und Privatschulgängern. Von Menschen, die häufig nicht mitten drin stehen im normalen Arbeitsalltag. Das ärgert uns. Dazu kommt das Image, dass erwerbstätige (Mütter) Rabenmütter sein müssten. Eine bindungsorientierte Elternschaft sei mit Erwerbstätigkeit nicht vereinbar, hörten wir oft. Auch das ärgert uns – denn wir kennen und leben das anders. Wir können arbeiten, lange stillen und tragen, familienbetten, mit unseren Kindern auf Augenhöhe leben, ihre Bedürfnisse beachten und uns selbst nicht aus den Augen verlieren. Ohne Hexenwerk und Zauberei. Denn auch das hören und lesen wir oft: Dass das geradezu nach Selbstaufgabe und Verzicht schreie. Auch das ärgert uns. Unser Blog ist der Versuch, das Gegenteil zu zeigen: Wir leben AP, wir geben uns dabei selbst nicht auf. Bindungsorientierte Elternschaft ist ein Lernprozess, Erwerbstätigkeit gehört für uns dazu. Wir können das unter einen Hut kriegen (mal mehr, mal weniger gut), ohne uns selbst aufzugeben oder unsere Partnerschaften zu gefährden. Wir wollen anderen Familien Mut machen, welche Möglichkeiten es gibt, mit Organisationstricks, mit Tipps, und Anregungen. Den passenden Weg muss jede Familie allein bewältigen.

Was gibt es hier zu lesen? 

Tipps und Erfahrungsberichte aus dem normalen Arbeitsalltag. Organisationshilfen und Denkanstöße zu einem bewussten Miteinander innerhalb der Familie. Anregungen, um mit Familie, Arbeitgeber oder Freunden zu diskutieren. Ab und an lassen wir auch persönliches heraus, wenn es mal nicht so rund läuft im Alltag. Denn auch das gehört dazu. Es geht vor allem darum, nicht perfekt zu sein – sondern authentisch/echt.

An wen richten wir uns?

An euch. An interessierte Väter und Mütter, Schwestern, Tanten, Onkel, Brüder, Nichten und Neffen. An Arbeitgeber, die sich in die Bedürfniswelt ihrer Arbeitnehmer hineinversetzen möchten. An politisch Interessierte. An jeden, der im täglichen Familienhamsterrad über den Tellerrand schauen mag – um zu gucken, wie es anderen Familien so geht.

Nicht das passende dabei?

Wir wollen es nicht jedem recht machen. Darum geht es hier nicht (und gehört zu unseren obersten Glaubensgrundsätzen).

Du hast ein wichtiges Anliegen, das gut hierher passen könnte? Wir nehmen unter bestimmten Bedingungen Gastbeiträge an. Schreib uns dazu einfach an. Ab und an führen wir auch Interviews mit ausgewählten Gesprächspartnern. Du möchtest gern mitmachen? Dann melde dich ebenfalls bei uns.