Ruheinseln im Alltag

Kranke Kinder, Deadlines im Beruf, Termintetris – alle diese Dinge erhöhen unseren Stresslevel ungemein. Daher ist es wichtig, im Alltag bewusst Pausen einzulegen. Sich Inseln zu schaffen, die uns aus dem Strom der Aufgaben und Pflichten reißen und uns wieder festen Boden unter den Füßen geben. Diese Pausen müssen nicht lange dauern und können problemlos in den Alltag integriert werden.

Solche Inseln versuche ich mir bewusst zu schaffen. Dabei ist der erste Schritt immer, tief durchatmen, nachspüren, wie es mir gerade geht:

  1. Das bewusste Genießen der ersten Tasse Kaffee des Tages – ganz allein in meiner Küche – verhilft mir zu einem guten Start.
  2. Das Hörbuch im Auto bzw. die Musik-CD, die ich bewusst auswähle, sorgt dafür, dass ich etwas höre, was mir Spaß macht/mich interessiert/mir positive Energie gibt.
  3. Eine Tasse Tee, die ich mir morgens nach der Ankunft auf der Arbeit mache und dann in Ruhe trinke, bevor ich loslege hilft mir, anzukommen.
  4. Die Schlange an der Kasse gibt mir die Gelegenheit, mich zu erden und ruhig zu werden.
  5. Das Zubettbringen des kleinen Kindes gibt auch mir die Gelegenheit, runterzukommen.
  6. Eine Dusche nach einem anstrengenden Arbeitstag, bei der ich mir vorstelle, wie das Wasser auch allen Stress mit wegspült, lässt mich entspannter den Abend einläuten.
  7. Die Umarmung meines großen Sohnes und seine Fußmassagen, die er mir immer wieder schenkt, helfen mir, zu entspannen und seine Nähe zu genießen.
  8. Die Handarbeit abends auf dem Sofa gibt mir das Gefühl, etwas Kreatives zu erschaffen.
  9. Tiefe Atemzüge, wenn ich vor die Haustür treten, verbinden mich mit meiner Umwelt.
  10. Zwischendurch mal ein kleines Spielchen auf Handy oder Tablet erinnern mich an die Leichtigkeit des Lebens.

Es gibt bestimmt noch viele Möglichkeiten, Ruheinseln in den Alltag einzubauen.

Was macht ihr, um ruhig zu werden? Über Kommentare würde ich mich sehr freuen.

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Ein Kommentar zu “Ruheinseln im Alltag

  1. Das ist ja eine schöne Liste! Einiges erkenne ich wieder… einiges davon tut auch mir immer wieder gut.

    Ich hätte noch folgende Ideen:
    – einen Stift, ein leere Blatt: ein wenig zeichnen oder einen Brief schreiben oder… einen 10MinutenGruß aus dem Bus, vom Küchentisch, abends von der Bettkante
    – ein langer, intensiver Blick aus dem Fenster – Auszeit zwischen hektischem Hin-und-HerGerenne
    – je nach Tageszeit: ein paar Tropfen Zitronen-, Lavendel- oder RosmarinÖl auf einen Stein geben und diesen auf die Heizung legen – hmmmmm! (duftet schneller als mit einer Duftlampe und man muss nicht auf die Kerze aufpassen 🙂 , geht praktisch überall)
    Entspannende Auszeiten wünsche ich!
    Herzlich!

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